IoT im Klartext: Herzschrittmacher überführt Brandstifter

Die Story war diese Jahr schon in der Presse in den USA, wollte aber unbedingt darüber bloggen, da es ein konkreter Anwendungsfall ist der letzte Woche auf dem Gartner Data & Analytics Summit in Frankfurt diskutiert wurde.

IoT_image_de.PNG

Bei der Untersuchung des Hausbrandes zog die Polizei dabei die Daten eines Herzschrittmachers heran. Wie Ihr wisst ist der Herzschrittmacher ist ein Ding (im Englischen als Thing oder Device bezeichnet) der ja nicht nur die Pumpe am Laufen hält, sondern auch Herzfrequenz und Cardio-Daten aufzeichnet und dokumentiert. Sicherlich noch wesentlich mehr, bin aber kein Arzt und kennen glücklicherweise auch niemand mit einem.

Die Daten bewiesen dass der Mann in keiner Sekunde nervös, oder gar in Panik war als er den Notruf absetze und das Haus verließ. Seine wichtigste Habe konnte er sogar noch retten.

Das Ende vom Lied: er wurde der Brandstiftung und des Versicherungsbetruges überführt.

Diese Geschichte ist nur einer von zahlreichen Anwendungsfällen des Internet of Things (IoT).

Die Anzahl der “connected deviced” wächst rasant und wird schon bald die Weltbevölkerung bei weitem übersteigen. Alle Unternehmen und Organisationen werden davon gebrauch machen. Alle.

It is time to master things.

Es ist an der Zeit das “Internet of Things” zu nutzen. Für effiziente Produktion, bessere Produktentwicklung, besseren Kundenservice clevere Up-Sell-Strategien und viel ,viel mehr.

Was brauchen Unternehmen heute um das IoT-Potential wirklich gewinnbringend nutzen zu können?

In erster Linie Master Data Management (MDM). In meinem nächsten Blog werde ich das Thema tiefer beleuchten. Dann geht es nämlich um die Kriterien für das “MDM for Things”.

Dabei geht es um wesentlich mehr als das aufnehmen, verarbeiten, anreichern und veröffentlichen von Produktinformationen.

Dabei geht um unglaubliche Mengen. Experten schätzen das Apple bisher 33 Millionen mal die Apple Watch verkauft hat. Was bisher ein Produkt im Onlineshop war, wird dann zu 33 Millionen Versionen mit komplett unterschiedlichen Daten.

Aber was tun mit diesen Daten?

Was tun wenn eure MDM/ PIM Lösung heute schon mal bei einem Export oder Update des E-Commerce Shops in die Knie geht auf Grund von wenigen Millionen Artikeln?

Fortsetzung folgt.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

w

Connecting to %s